Als Auszubildende zur Fotografin muss ich unter anderem ein Berichtsheft führen. Das ist ein Ordner, in dem sowohl wöchentliche Berichte über das, was ich im Betrieb oder in der Schule gelernt und gemacht habe, als auch selbst fotografierte Übungen gesammelt werden.

Dieser Teil des Berichtshefts nennt sich „Fotografisches Praktikum“ und besteht aus zwölf Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Fotografie, die alle Auszubildenden im Laufe ihrer zwei bis drei Lehrjahre umsetzen müssen. Dazu gibt es zwar für jede Bildserie ein paar Vorgaben, aber die kreative Umsetzung und die Organisation von Equipment, einer Location, Requisiten und Models liegt ganz bei den Azubis.

Die erste Aufgabe aus dem fotografischen Praktikum dreht sich um die Landschaftsfotografie. Dazu sollen drei verschiedene Ansichten einer Stadtlandschaft mit einer gemeinsamen Bildidee fotografiert werden. Weil ich Sonnenuntergänge und abendliches Licht liebe, habe ich mich für das Thema „München in der blauen Stunde“ entschieden.

Die Blaue Stunde beschreibt die 15-30 Minuten während der Dämmerung, wenn der Himmel tiefblau und der Horizont orange leuchten. Da der Himmel in der blauen Stunde noch ziemlich hell ist, wird die Stadt von einem schönen natürlichen Licht aufgehellt und das Zusammenspiel aus dem Blau des Himmels und dem Gelb der Stadtlichter ergibt einen dramatischen Effekt.

Leider bin ich mit meiner eigenen kleinen Kamera schnell an Grenzen gestoßen und zum Glück durfte ich mir unsere Kamera aus dem Fotostudio ausleihen. Die Kolleginnen haben mir außerdem gute Ratschläge zum Fotografieren gegeben und mir ein paar Geheimtipps für eine gute Aussicht über München verraten. Und als dann auch noch das Wetter mitgespielt hat, sind schließlich die Bilder entstanden, die Sie unten sehen können!

Ihre Ellena

 

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