FVor wenigen Monaten habe ich meine Gesellenprüfung zur Fotografin geschrieben – schwerer als gedacht!

Ich wurde viel gefragt was denn überhaupt gefordert wird? „Das ist doch nur ein wenig auf den Auslöser drücken!“ Nur die wenigsten wissen, dass viel mehr dahinter steckt. Die ganze Kameratechnik, Gestaltungsmittel, ja sogar Berechnungen und die Bildproduktion im Fotostudio werden gefragt. Da häuft sich in drei Jahren Ausbildung zum Fotografen ganz schön was an!

Das Beste an der Gesellenprüfung war für mich das freie Projekt.
Was das ist? – Alle Azubis der Fotografie überlegen sich ein Thema, welches er /sie fotografisch umsetzen möchte. Jeder schreibt eine Konzeption. Nach den schriftlichen Prüfungen bekommt man zwei Wochen Zeit zu fotografieren, Bilder zu bearbeiten und diese dann zu drucken.

In den zwei Wochen fotografiert jeder aber zusätzlich noch zwei vorgeschriebene Themen. In meinem Fall einen Trachtenverein (Schwerpunkt Portraitfotografie) und eine Brücke (Architekturfotografie). Das Ganze zu organisieren war sehr schwer – eine Zerreisprobe. Aber zurück zu meinem freien Projekt: „Wir sind es uns wert!“

Hierbei ging es mir darum, die Schönheit von Frauen darzustellen, die durch eine Krankheit ihr Haupthaar verloren haben. Ich habe viel im Fotostudio ausprobiert um das Thema richtig rüber zu bringen. Wichtig war mir, dass der erste Blick auf das Gesicht fällt. Nach einigen Versuchen im Fotostudio hatte ich endlich das erreicht und die Prüfung konnte kommen.

Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe euch gefallen die Bilder meiner Gesellenprüfung zur Fotografin so gut wie mir!

Ich bin froh so liebe Mädels gefunden zu haben, die mich unterstützt haben und sich fotografieren ließen.

Danke an Euch!
Eure Moira