Dein Buch, dein Gesicht: Warum Vertrauen bei Autorenfotos so wichtig ist
Du hast ein großes Projekt geplant – vielleicht sogar, wie mein Kunde neulich, den Release der deutschen Ausgabe deines eigenen Buches. Du weißt, du brauchst jetzt diese professionellen Autorenfotos, die dich sympathisch und nahbar zeigen. Aber wem vertraust du am Ende bei der Auswahl? Deinem eigenen Geschmack? Oder der Marketing-Agentur, die oft ganz andere Vorstellungen hat? Genau an diesem Punkt wird ein Fotoshooting zu mehr als nur Technik – es wird zu einer echten Vertrauenssache.
Die Mission: Bekanntes neu interpretieren
Wenn ein Kunde bereits mit den Abläufen im Studio vertraut ist, schafft das eine sehr effiziente Arbeitsgrundlage. Da er unsere Qualität und Arbeitsweise schon von den Aufnahmen für die englische Buchausgabe kannte, konnten wir die klassische „Aufwärmphase“ überspringen und direkt in die Umsetzung einsteigen.
Auch seine Vorbereitung war vorbildlich: Er entschied sich für schlichtes Beige und klassisches Schwarz. Das ist eine Kombination, die bei Autorenporträts genau die richtige Ruhe ausstrahlt, ohne durch Muster oder grelle Farben vom Gesicht abzulenken. Unser Ziel war klar definiert: Den etablierten Stil beibehalten, ihn aber für den deutschen Markt nuanciert weiterentwickeln.
Wenn die Pose nicht passt – Mut zur Lücke
Doch auch bei bester Planung muss man als Fotografin flexibel bleiben. Wir hatten eine spezifische Pose im Kopf – er sitzend am Boden, ich fotografiere von oben über seine Schulter. In der Vorstellung sah das dynamisch aus, in der Realität wirkte es jedoch schnell konstruiert und entsprach nicht dem gewünschten Look.
Anstatt krampfhaft an der Idee festzuhalten, haben wir die Situation einfach umgedreht. Er setzte sich frontal im Schneidersitz hin, entspannte die Haltung und plötzlich war da genau diese sympathische Nahbarkeit, die wir gesucht hatten. Ein offenes Lächeln, ein bequemer Strickpullover vor einer warmen Wandstruktur – das Bild strahlte sofort Authentizität aus. Es geht darum, das Shooting an die Person anzupassen und nicht die Person an das Shooting. Das reduziert Stress beim Kunden enorm und erhöht auch den Wohlfühlfaktor.
Der Moment der Wahrheit
Der vielleicht wichtigste Moment fand jedoch erst nach dem Fotografieren statt: bei der Bildauswahl am Bildschirm. Mein Kunde erzählte mir offen, dass seine Marketingfirma seinem persönlichen Geschmack oft nicht ganz vertraut und am Ende häufig Bilder auswählt, die er selbst gar nicht favorisiert hätte. Deshalb legte er großen Wert auf meine professionelle Einschätzung.
Für mich ist das ein großes Kompliment. Seine Marketingfirma vertraut seinem Geschmack nicht ganz, daher hat er sich stark auf meine Meinung verlassen. Diese Mischung aus seiner klaren Vision und meinem externen Blick führte uns effizient zu einer Auswahl, die nicht nur strategisch funktioniert, sondern mit der er sich auch wohlfühlt.
Ich wusste, dass er auch zufrieden war und daher bin ich mit einem guten Gefühl und hervorragender Laune in den Feierabend gegangen. Genau diese Sicherheit möchten wir auch dir geben. Hier findest du alle Infos zu professionellen Businessfotos. Hast du schon ein Projekt im Kopf? Dann schreibt uns direkt für ein unverbindliches Gespräch – wir freuen uns darauf, dich ins rechte Licht zu rücken.
Eure Elena