Bewerbungspaket – Vom Foto bis zur Einladung

„Das Auge isst mit!“ Dieser Satz gilt nicht nur im guten Restaurant, sondern auch, wenn es um das Thema Bewerbung geht. Die Unterlagen, mit denen man sich bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber vorstellt, sollen schließlich sowohl inhaltlich, wie auch optisch überzeugen. Worauf es dabei ankommt, zeigt unser Partner richtiggutbewerben.de, bei dem man sich nicht nur Hilfe zum Thema Jobsuche holen, sondern auch die komplette Bewerbung schreiben lassen kann.

 

Fünf Schritte zur perfekten Bewerbung

Eine Bewerbung besteht immer aus mehreren Bestandteilen, die alle zueinander und zum Unternehmen passen müssen, bei dem man sich bewirbt: Bewerbungsfoto, Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen ergeben dabei im besten Fall ein rundes Bild des optimalen Bewerbers. Damit dies gelingt, sollte man diese fünf Schritte beachten, damit die Bewerbung der Türöffner zum Vorstellungsgespräch ist:

 

#1: Fünf Schritte zur perfekten Bewerbung

Bevor es daran geht, nach passenden offenen Stellen zu suchen, sollte man selbst nachdenken: Wo soll es für mich beruflich hingehen? Dabei geht es darum, die eigenen Wünsche an einen neuen Job zu realisieren!

Will ich einen leitenden Job? Welche Stellenbezeichnung ist für das passend, das ich suche? Bin ich auf einen Wandel aus? Lieber großes oder doch kleines Unternehmen? Bleibe ich hier wohnen oder bin ich bereit, den Standort zu wechseln?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann man sich mit den Ergebnissen auf die Suche machen. Diese findet heute in den allermeisten Fällen Online statt, da nahezu alle Unternehmen in bekannten Jobplattformen ausschreiben und so ihre vakanten Stellen besetzen. Ist eine Auswahl möglicher Stellen gefunden, steht der nächste Schritt an!

 

#2: Bewerbungsfoto machen lassen

Für eine optimale optische Präsentation ist ein professionelles Bewerbungsbild unerlässlich – hierzu sollte man sich vom erfahrenen Fotografen beraten lassen, aber auch eigene Vorschläge mitbringen. Folgende Frage sollte man sich vor dem Besuch im Fotostudio deshalb stellen:

In welchem Outfit möchte ich mich präsentieren?

Dies ist besonders wichtig, da man den Fotografen über mögliche Outfitwechsel vorher informieren sollte. Generell gilt für die Kleidung auf dem Bewerbungsfoto die Regel: So wie man sich im Vorstellungsgespräch anziehen würde, sollte man auch auf dem Bild erscheinen – und das orientiert sich wiederum daran, wie die Arbeitskleidung aussieht. Bewerber aus Berufen, in denen ein Anzug pflicht ist, sollten auch auf dem Bild so erscheinen. Alle anderen, Handwerker oder beispielsweise Bewerber für Pflegeberufe, können sich gerne auch etwas lockerer kleiden, sollten aber auch darauf achten, sich ordentlich und etwas schicker zu präsentieren. Der Fotograf gibt dazu auch gerne Tipps und hilft in einem Vorgespräch, wenn man Fragen zum passenden Outfit hat.

 

#3: Das Bewerbungsschreiben erstellen

Das Anschreiben ist für die meisten Bewerber die größte Herausforderung. Ein professionelles Bewerbungsschreiben besticht durch seinen roten Faden: In der Einleitung wird kurz Bezug auf das Unternehmen und die Stelle genommen. Der Bewerber zeigt, dass er sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat und es sich nicht um sein Massenanschreiben handelt – denn das sehen Personaler gar nicht gerne! Hier steht die Frage im Vordergrund: Warum bewerbe ich mich genau hier?

Im Hauptteil geht man auf die Stellenanforderungen aus der Ausschreibung ein und beschreibt, was man selber mitbringt. Dabei muss man keine reine Wiederholung des Lebenslaufs starten, sondern die Highlights, die in Bezug zur ausgeschriebenen Position stehen, präsentieren. Man sagt: Das mache ich zur Zeit, das habe ich schon gemacht und deswegen sind die gestellten Anforderungen kein Problem oder eine neue Herausforderung für mich, die ich bewältigen werde.

Im Schlusssatz der Bewerbung sollte der Leser zu einer Reaktion animiert werden. Schließlich möchte der Bewerber eine positive Rückmeldung erhalten. Hierbei kommt es auf die Wortwahl an!

 

#4: Der Lebenslauf und die Anlagen

Der Lebenslauf ist das Herz der Bewerbung – und mehr als eine bloße Liste von Unternehmen, in denen man bisher gearbeitet hat. Er sollte nicht nur komplett sein und keine Lücken aufweisen, sondern dem Leser genau zeigen, was man bereits gemacht hat! Das gelingt nur durch aussagekräftige Tätigkeitsbeschreibungen – zu jeder Position, die man inne hatte. Gibt man dann noch Schul- und Ausbildung sowie IT- und Sprachkenntnisse richtig an, ist der erste Schritt zu einem guten Lebenslauf geschafft.

Nach dem Lebenslauf folgen in der Bewerbung die Anlagen. In diesem Anhang fügt man Kopien der wichtigsten (meist letzten drei) Arbeitszeugnisse zur Ansicht bei, damit sich der potenzielle Arbeitgeber ein genaueres Bild machen kann, falls dies gewünscht ist. Hier sollte man unbedingt darauf achten, nicht zu viele Dokumente anzuhängen.

 

#5: Der Feinschliff: Design und Optik

Viele Bewerber begehen den Fehler und wollen mit einem aufwändigen Layout glänzen. Das ist allerdings meist gar nicht nötig: Personaler und Chefs lesen häufig mehrere Dutzend Bewerbungen am Tag. Natürlich möchte man, dass sich Bewerber Mühe geben, aber im Vordergrund steht immer die fachliche Kompetenz – und vor allem die optimale Lesbarkeit der Unterlagen. Das Design einer guten Bewerbungsvorlage besticht dadurch, dass ihre Struktur den Inhalt unterstützt, nicht überstrahlt. Weniger ist hier oft mehr!

Ein Tipp: Das Bewerbungsfoto auf einem separaten Deckblatt platzieren. So fällt es dem Leser zu Beginn ins Auge und er verbindet direkt ein Gesicht mit den Daten und Fakten auf dem Bild.

Vielen Dank an richtiggutbewerben.de für diesen Gastbeitrag.

 

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