Aussen- und Innenaufnahmen. Analoge Spiegelreflexkamera Typ Nikon. Fujifilm 100 mit 24 Bildern (24x36mm). Die 100 steht für den ISO-Wert, das heißt der Film eignet sich nur für Tageslicht und ist besonders gut bei direktem Sonnenlicht. Auf dem Film befindet sich noch folgende Angabe: C-41. Diese Ziffer weist auf dem Filmtyp hin, Color Negativ (Farbfilm). Weitere Typen: E-6 = Dia Film sw = schwarz/weiss monochrome + C-41= sepia (Abzüge mit gerahmten Dias nur möglich)

Kamera einstellen für die Aussenaufnahmen, auf Programm A (für Zeitautomatik und manuelle Blende), ISO 100, Autofokus (findet automatisch den Schärfepunkt, kein manuelles Scharfstellen) und Weißabgleich auf Sonnenlicht (bei Aussenaufnahmen, ohne Blitz). Die Blende dem jeweiligen Zoom anpassen.

Innenaufnahmen im Studio. Vorab Blende und Zeit festlgen, d.h. In welcher Einstellung man fotografieren möchte.

Das Licht wird korrekt durch einen Belichtungsmesser eingestellt. Es wird die Zeit eingestellt, so das die Blende gemessen werden kann.

Als 1. führt man eine Objektmessung durch. Danach die Lichtmessung. Bei der Objektmessung misst man vom Gesicht aus zu den Vordergrundlampen in dem die Lampen abgeblitzt werden. Die Chalotte des Belichtungsmesser bleibt geschlossen. Die Lampen werden so lang angepasst bis der Belichtungsmesser die gewünschte Blende anzeigt.

Bei der Lichtmessung werden die Hintergrundlampen, bzw. das Licht was abstrahlt und vom HG reflektiert gemessen. Die Chalotte wird geöffnet, so das alles Licht eingefangen werden kann. Der Belichtungsmesser wird in Richtung Objekt gehalten. Wenn der Hintergrund komplett weiß sein soll so muss er 2 Blendenstufen überbelichtet werden, d.h. 2 kleinere Blendenstufen werden eingestellt so dass das Licht dementsprechend aufgedreht werden muss.

Wenn alle Messungen mit der festgelgten Blende stimmen so kann professionell fotografiert werden.